Computer & Cyberspace Erste Schritte auf dem Abenteuer-Spielplatz Windows Frankfurt/Main (AP) Für die allerersten Schritte am Computer gibt es einen Ratgeber, der seine Leser «ganz ohne Technik-Bla-Bla» in die Geheimnisse der Windows-Welt einführen will. Die
in einer neuen Reihe des Franzis-Verlags unter dem Motto «echt einfach» erschienenen «PC-Grundlagen» wenden sich an Leser, die bisher noch nie mit einem Computer zu tun hatten.Mit Begriffen wie «Rechenknecht» und «Datensklaven» möchte der Autor Martin Schultheiss von Anfang an klar machen, wer in der schwierigen Beziehung zwischen Mensch und Computer das Sagen haben sollte. Nach Auspacken, Verkabeln und Einschalten des neuen Geräts wird der PC-Einstieger auf den ersten Schritten auf der
Windows-Oberfläche begleitet. Danach wird aber zunächst erst einmal ein Blick unter die Motorhaube geworfen und erklärt, was ein Byte und was ein Prozessor ist. Fotos illustrieren, welche Hardware-Teile man auch als Anfänger kennen sollte.Maus und Tastatur bilden das Sprungbrett, um wieder zur PC-Bedienung zurückzukehren. Der Ratgeber geht ausführlich auf das Konzept der Datei und auf den Umgang mit dem Explorer ein. Dem Leser wird anschliessend bescheinigt, sich jetzt über Wasser halten zu
können, ohne zu ertrinken. Zugleich ruft der Verfasser dazu auf, «Windows als Abenteuerspielplatz» zu betrachten und sich dort ruhig auch auf eigene Faust umzuschauen. Für eine vollständige Beherrschung der PC-Grundlagen wird aber noch erklärt, was es bei der Systemsteuerung, bei der Nutzung von Anwendungen und beim Einstieg ins Internet zu beachten gibt. Abgerundet wird das verständlich und launig geschriebene Buch mit Empfehlungen für den Einkauf von PC-Komponenten und Zubehör. (Martin
Schultheiss: PC-Grundlagen. Poing: Franzis-Verlag 2004. 283 Seiten. 14,95 Euro) http://www.franzis.de/ DSL - Für den optimalen Tarif eigenes Surfverhalten analysieren München (ddp). Mit den schnellen DSL-Internetzugängen sind auch neue Preismodelle auf den Markt gekommen. Um nicht zu viel zu
bezahlen, sollten Internet-Anwender ihre Surf-Gewohnheiten möglichst genau kennen, rät die Computerzeitschrift «PC Professionell» in ihrem Pocket Guide zum Thema DSL. Den Idealfall - minimale Monatsgebühren bei maximaler Geschwindigkeit - gebe es allerdings nicht. Anwender müssten überlegen, welches Tarifmodell ihren Surf-Gewohnheiten am nächsten kommt: Flatrate, Volumen- oder Zeittarif.Der Volumentarif, bei dem die tatsächlich übertragene Datenmenge als Berechnungsgrundlage herangezogen
wird, eignet sich für Personen, die permanent online sein möchten, dabei aber keine großen Dateien herunterladen. Bei GMX kostet diese Variante monatlich 3,99 Euro inklusive zwei Gigabyte (GB) Freivolumen. Die zeitbasierte Abrechnung ist ideal für PC-Besitzer, die nur wenig Zeit im Internet verbringen, sich dabei aber Shareware-Tools oder Kino-Trailer herunterladen. Beispiel: 1&1 verlangt für 20 Stunden eine Monatsgebühr von 6,90 Euro. Deutlich teurer sind die Flatrate-Tarife, bei denen
weder Online-Zeit noch Datenvolumen eine Rolle spielen. Dieses Preismodell ist für solche Surfer ideal, die täglich viele Megabyte Daten auf ihren Rechner downloaden. Tiscali bietet eine Flatrate ab 15,90 Euro. Beachten sollten Anwender auch die unterschiedlichen Geschwindigkeiten für DSL-Zugänge, schreibt das Magazin. Hier laute die Faustregel: Je schneller der Zugang, desto höher die monatlichen Gebühren. Wer nicht täglich enorme Menge an Daten lädt, sei häufig mit der neuen
Grundgeschwindigkeit von 1024 Kilobit pro Sekunde (kbit/s) gut bedient.
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